Welches Filtersystem soll ich für meinen Laserschneider wählen?

Oft wird der Filterung von Rauch und Gerüchen, die beim Laserschneiden oder Lasergravieren entstehen, nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das Ignorieren oder Nichtinstallieren eines Filtersystems kann jedoch sehr teuer sein oder weitreichende Konsequenzen haben. In einigen Fällen kann eine unzureichende Filtration den Anwohnern große Unannehmlichkeiten bereiten oder im schlimmsten Fall zu kostspieligen Rechtsverfahren führen. Auch potenzielle Gesundheitsrisiken sollten nicht unterschätzt werden. Manchmal sind Rauchgase reizend oder sie riechen schlecht, aber in einigen Fällen können sie auch extrem giftig sein. Die Überwachung der Luftqualität kann dann eine Lösung sein.

Folgende Filtersysteme werden für unsere Lasermaschinen empfohlen:

 CO2-LaserFaserlaser
300 m3 / Stunde HEPADesktop NASTJAalle Fasermarkiermaschinen
500 m3 / Stunde HEPADesktop NASTJA
IRIS
VERA
geschlossene Fasermarkierungsmaschinen mit viel Rauch / Abfall
700 m3 / Stunde HEPAIRIS
VERA
2.400 m3 PTFE-HEPAFaserlaser KRISTEL
3.600 m3 PTFE-HEPAFaserlaser LINDA
5.000 m3 PTFE-HEPAFaserlaser MELODY
2 x 5.000 m3 PTFE-HEPAFaserlaser NORA

 

Kein Filter bei der Extraktion Ihrer Lasermaschine?

Das Weglassen eines Filtersystems scheint natürlich die einfachste Lösung zu sein. Sie sparen Kosten für den Kauf des Filtersystems, es spart Kosten für Ersatzfilter, Strom, Wartung und Sie können mehr Materialien schneiden. Alles schön und gut, aber all die Hunderttausende Kubikmeter (erwärmte oder gekühlte) Luft, die Sie ausblasen, müssen erneut zugeführt werden. Dies bedeutet viel zusätzliche Heizung im Winter oder viel zusätzliche Kühlung im Sommer. Viele Menschen merken es nicht, aber eine gute Filterinstallation macht sich schnell nur durch die Energiekosten bezahlt. Sie verlieren an Belüftung (Heiz- / Kühlkosten), nämlich Hunderte bis Tausende Euro zusätzlich pro Jahr. (siehe Berechnungsbeispiel unten).

Neben den einfachen wirtschaftlichen Einsparungen gibt es natürlich auch Situationen, in denen Sie filtern müssen. Führen Sie Geschäftsvorgänge durch? In vielen Fällen stellen die örtlichen Vorschriften Anforderungen an die Emission von Rauchgasen und Abfallstoffen. Sie haben auch Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Anwohnern. Haben Sie keine direkte Entladung nach außen und müssen Sie zuerst Kanäle installieren, um nach außen abzublasen? Selbst dann kann eine Filterinstallation wirtschaftlich gerechtfertigt sein und eine Lösung bieten.

Es ist auch wichtig, genau zu wissen, WAS Sie mit der Lasermaschine verarbeiten werden. Wenn Sie beispielsweise viel Leder oder Acryl schneiden, können Anwohner in einem weiten Radius durch den Geruch gestört werden, wenn Sie direkt nach draußen blasen. Wenn Sie beispielsweise viel MDF schneiden möchten, müssen Sie berücksichtigen, dass jede Filterinstallation schnell verstopft. Das Ersetzen von Filterkassetten wird schnell zu einem teuren Scherz.

Industriell oder flüsterleise?

Wenn sich schließlich herausstellt, dass Sie neben Luftqualität, Luftausbeute und Kosten eine Filteranlage verwenden möchten, ist auch die mögliche Beeinträchtigung einer Filteranlage wichtig. Um richtig filtern zu können, muss so viel Luft wie möglich bewegt werden. Dies erfordert leistungsstarke Lüfter, die viel Luft durch relativ kleine Kanäle oder Schläuche befördern müssen. Das Ergebnis ist eine Geräuschentwicklung.

Wenn Ihre Lasermaschine in einer Werkstatt oder in einer Fabrikhalle aufgestellt wird, ist das Lüftergeräusch möglicherweise kein Problem. Wenn sich Ihre Maschine jedoch in einer Schul- oder Büroumgebung befindet, ist eine Industrieanlage, die 80 dB Geräusch erzeugt, auf lange Sicht sehr störend.

In unserem Filterbereich oben im Menü finden Sie sowohl schwere industrielle Filtersysteme (möglicherweise mit Geschwindigkeitsregelung) als auch flüsterleise Einheiten (50 dB), die häufig für CO2-Laser verwendet werden.

Luftmenge oder "Durchfluss"

Wie gesagt, ein Filtersystem muss viel Luft bewegen. Wie viel Luft hängt unter anderem von der Größe Ihrer Lasermaschine und der Art des von Ihnen verarbeiteten Materials ab. Je größer die Lasermaschine ist, desto mehr Luft muss bewegt werden, desto teurer wird die Filterinstallation. Bei größeren Maschinen steigt der Preis leider recht schnell. Für einen mittleren Laser wie unsere Modelle NÄCHSTES JA (60 x 40 cm) Or. En IRIS (60 × 40 cm) können Sie normalerweise mit Einheiten ausreichen, die ungefähr 400 bis 500 Kubikmeter Luft pro Stunde bewegen. Mit größeren Maschinen wie Laser VERA (130 x 90 cm) sollten Sie an mindestens 700 m3 / Stunde denken. Mehr Luftverdrängung ist immer besser.

Mit Faserlasern erhalten Sie schnell HEPA-PTFE-Filtereinheiten mit Durchflussraten von 2.400 m3 / Stunde, 3.600 m3 / Stunde oder sogar 5.000 m3 / Stunde.

Sehen Sie hier alle Luftfiltersysteme

 

Filterung und Luftqualität

Das Wichtigste bei einer Luftfilteranlage ist natürlich, dass die Luft gereinigt und umgewälzt wird. Fast alle Filterinstallationen filtern dazu zuerst die (sehr kleinen) Schwebeteilchen mit einem HEPA-Filter aus der Luft und blasen dann (mit CO2-Lasermaschinen) möglicherweise die Luft durch einen Aktivkohlefilter, wodurch die Gerüche reduziert werden. Je länger die Luft mit der Aktivkohle in Kontakt sein kann, desto besser wird der Geruch reduziert.

Es ist wichtig zu wissen, dass eine Filterinstallation, egal wie gut sie ist, niemals zu 100% gefiltert werden kann. Sehr stechende Gerüche riechen immer ein wenig und sehr kleine Staubpartikel können immer noch zirkulieren.

Mit den vorherigen Überlegungen ist die Auswahl des richtigen Filtersystems nicht mehr schwierig. Beachten Sie jedoch bei Ihrer Entscheidung die folgenden Tipps:

  • Eine große Geruchsbelästigung in gefilterten Systemen wird nicht durch schlechte Filter verursacht, sondern weil die Lasertüren zu schnell geöffnet werden und Rauch in den Raum zurückbläst.
  • Einige Materialien führen dazu, dass ein HEPA-Filter sehr schnell verstopft (MDF ist beispielsweise berüchtigt). Nehmen Sie dann die Kosten für Ersatzfilter in das Budget auf.
  • Einige Gerüche sind trotz Aktivkohle sehr schwer zu beseitigen. Dafür sind vor allem Leder und einige Kunststoffe bekannt.
  • Wenn Filtersysteme größer werden, verbrauchen sie schnell mehr Strom. Größere Filter benötigen zum Betrieb ebenfalls Strom.

Berechnung der Begründungsenergie:

Das Erhitzen von 1 m3 Luft mit 1 Grad Celsius kostet 1.3 KiloJoule Energie. 500 m3 Luft mit einer Temperaturdifferenz von durchschnittlich 10 Grad kosten also 500 x 10 x 1.3 = 6.500 KiloJoule = 6,5 MegaJoule.

Erdgas enthält 31,65 MegaJoule Energie pro m3. Um 1 Stunde bei 500 m3 / Stunde zu lüften, verwenden wir 6,5 / 31,65 = 0,205 M3 Erdgas. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 5 Stunden pro Tag verbrauchen wir daher 1 m3 Erdgas pro Tag.

Bei einem Gaspreis von 0,70 Euro pro m3 geben Sie jährlich (200 Tage) etwa 140 Euro für einen kleinen Laserschneider aus (z. Laser IRIS )

Ein größerer Laser wie z.B. Laser VERA lüftet leicht 1000 m3 / Stunde. Der Preis bei 8 Stunden pro Tag, 250 Arbeitstagen pro Jahr beträgt dann schon 1000/500 Belüftungsmultiplikator * 0,205 m3 Erdgas * 8 Stunden * 250 Tage * 0,7 ct = 574 Euro.

Ein Portallaser wie Laser IVY kostet schon mehr als Eur. 1.250 Lüftungsverluste pro Jahr

Ein Faserlaser als Laser KRISTALL spart mehr als 2.500 Euro pro Jahr in Heizkosten und schließlich ein Faserlaser von 300 × 150 cm mit Baldachin wie gezeigt MELODIE spart mehr als 5.000 Eu pro Jahr wenn mit einer HEPA-Filterinstallation ausgestattet.

Alles in allem kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass sich eine gute Filterinstallation innerhalb von etwa 2 Jahren amortisiert. Darüber hinaus wird die Umwelt geschont und für eine Filterinstallation ist keine Umweltgenehmigung erforderlich (im Gegensatz zum direkten Ausblasen).

Faserlaserfiltersystem 5000 m3 / Stunde Metall mit Rückstoß